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ZEW-Konjunkturklima

16.07.2024

ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sinken

Das ZEW-Stimmungsbarometer hat sich im Juli erstmals seit einem Jahr verschlechtert, wie das ZEW-Institut am 16. Juli in Mannheim bekannt gab.

Die Konjunkturerwartungen für Deutschland sanken um 5,7 Einheiten auf plus 41,8 Punkte, bleiben jedoch klar im positiven Bereich.

Zum Vergleich: Im März 2020 – damals rollte die erste Corona-Welle über Europa - befand sich die Stimmung auf minus 49,5 Punkte.
Die Einschätzung der aktuellen Lage stieg um 4,9 Zähler auf minus 68,9 Punkte.

Für die Eurozone sanken die Erwartungen um 7,6 Einheiten auf plus 43,7 Punkte. Die aktuelle Lageeinschätzung stieg um 2,5 Zähler auf minus 36,1 Punkte.
Sämtliche Werte sind verglichen mit dem Vormonat.

Die Einschätzung der aktuellen Lage in Deutschland hat sich von einem tiefen Stand ausgehend etwas verbessert. Die Erwartungen für die deutsche Wirtschaft haben sich erstmals seit Juli 2023 eingetrübt. Die größte Volkswirtschaft Europas kommt gegenwärtig nicht in Schwung. Die Zinswende in der Eurozone zeigt zunächst keine Auswirkungen. Das ist vermutlich auf die ungewisse weitere Vorgehensweise der Europäischen Zentralbank (EZB) zurückzuführen. .
Von Stefan Wozabal

Zum Zinsentscheid der EZB

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