"> ');

Inflation Eurozone

17.07.2024

Eurozone: Gesamtinflation war im Juni leicht rückläufig

Die Gesamtinflation im Euroraum sank im Juni auf 2,5 Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat am 17. Juli in Luxemburg bekannt gab (Mai: +2,6 Prozent | April: +2,4 Prozent | März: +2,4 Prozent). Die Erstschätzung wurde bestätigt.
Im Juni 2023 lag die Inflation bei 5,5 Prozent.

Hauptverantwortlich für die Teuerung im Juni war der Dienstleistungssektor mit einer Preissteigerung von 4,1 Prozent (Mai: +4,1 Prozent | April: +3,7 Prozent | März: +4,0 Prozent).

Die Preise für unverarbeitete Lebensmittel stiegen im Juni revidiert um 1,3 Prozent, bisher 1,4 Prozent (Mai: +1,8 Prozent | April: +1,2 Prozent | März: -0,5 Prozent)

Die Preisentwicklung in den fünf größten Volkswirtschaften der Eurozone im Juni:
Deutschland: +2,5 Prozent (Mai: +2,8 Prozent)
Frankreich: +2,5 Prozent (Mai: +2,6 Prozent)
Italien: +0,9 Prozent (Mai: +0,8 Prozent)
Spanien: revidiert auf +3,6 Prozent, bisher +3,5 Prozent (Mai: +3,8 Prozent)
Niederlande: +3,4 Prozent (Mai: +2,7 Prozent)

Die von der Europäischen Zentralbank (EZB) besonders beachtete Kerninflation für die Eurozone – ohne Energie und Lebensmittel – stagnierte im Juni bei 2,9 Prozent (Mai: +2,9 Prozent | April: +2,7 Prozent | März: +2,9 Prozent). Auch hier wurde die Erstschätzung bestätigt.

Sämtliche Werte sind nach der europäischen Einheitsmethode HVPI berechnet und mit dem jeweiligen Vorjahreszeitraum verglichen. Das Inflationsziel der EZB liegt bei 2 Prozent.
Von Stefan Wozabal

Full reading pleasure without advertising and subscription - please support this website with your donation!