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Marktkommentar

27.06.2024

IWF stärkt Fed den Rücken

Die US-Notenbank (Fed) wurde in ihrer abwartenden Haltung zu den am Finanzmarkt erwarteten Zinssenkungen bestätigt. Der Internationale Währungsfont (IWF) rät der Fed, gegenwärtig die Zinsen nicht zu senken.

IWF-Chefin Kristalina Georgiewa sagte am 27. Juni in Washington, die Leitzinsen in den USA sollten erst gesenkt werden, wenn es eindeutige Beweise für ein nachhaltiges erreichen des 2 Prozent-Ziels bei der Inflation gäbe. Der IWF ist der Meinung, dass die Fed Funds Rate bis mindestens Ende 2024 auf dem derzeitigen Niveau bleiben solle.

Die Fed ging bei ihren Juni-Projektionen von einer Zinssenkung im laufenden Jahr aus, ohne dafür ein Datum zu nennen. Analysiert man die US-Konjunkturdaten und die diversen Äußerungen der Notenbankerinnen und Notenbanker, dann ist frühestens im Dezember die Zinswende in den USA möglich. Der IWF sieht die Zinswende erst 2025 als sinnvoll an. Es gab bereits Stimmen aus der Fed, die für 2024 eine Zinssenkung in Frage stellten. Durchaus möglich, dass sich die Finanzmärkte noch einige Zeit gedulden müssen.
Von Stefan Wozabal

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